Packaging & Speciality Papers

Nur „grün“ zu sein, reicht uns nicht aus!

Sappi ist als einer der weltweit führenden Papierhersteller und Anbieter von Holzfaserprodukten auch Wegweiser in Sachen Nachhaltigkeit. Ökologische Aspekte haben für das Unternehmen einen hohen Stellenwert. Allerdings bedeutet Nachhaltigkeit für Sappi noch erheblich mehr. Nur „grün“ zu sein und die ökologischen Parameter im Griff zu haben, reicht Sappi nicht aus. Nachhaltigkeit bedeutet auch, die wirtschaftlichen Parameter für einen langfristigen Markterfolg sicher zu planen und zu kontrollieren.

Keine Frage, Sappi legt großen Wert auf nachhaltige Produktion aus nachwachsenden Rohstoffen und auf hohe Recyclingfähigkeit der Produkte. Verantwortungsvoll mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen umzugehen und den kompletten Produktionsablauf nachhaltig zu gestalten, hat für das Unternehmen erste Priorität. Doch Nachhaltigkeit fängt für Sappi viel früher an und umfasst weitere Faktoren.

„Wir sehen Nachhaltigkeit als eine Zusammensetzung aus wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Verantwortung, die wir in unserer Produktions- und Lieferkette umsetzen, von der Plantage in Südafrika bis zum Papierwerk in Maastricht. Bei Sappi nennen wir das die 3 P: Prosperity, People, Planet – also Wohlstand im Sinne von Erfolg, Menschen und Umwelt“, sagt Lars Scheidweiler, Product Group Manager Paperboard von Sappi.

 

Nachhaltiges Wirtschaften

Das erst kürzlich verabschiedete Investitionspaket untermauert Sappis Vision vom nachhaltigen Wirtschaften: Insgesamt 300 Millionen Dollar fließen in verschiedene europäische und nordamerikanische Produktionsstätten, um eine deutliche Steigerung und vor allem Sicherung der erforderlichen Kapazitäten zu erzielen und Innovationen im Bereich Spezialverpackungen zu etablieren. So wird beispielsweise seit Herbst 2017 in die Papiermühle Maastricht investiert. Mit einem Komplettumbau des Maastrichter Werkes – der in dieser Größenordnung auch für Sappi erstmalig ist – verfolgt Sappi mehrere Ziele:

 

Verlässlicher Partner – heute und morgen

„Sappi möchte den stetig wachsenden Anforderungen an hochwertige Kartons gerecht werden und garantiert, eine konstant bleibende Qualität zu liefern“, erläutert Lars Scheidweiler, Product Group Manager Paperboard. „Das macht uns zu einem nachhaltigen und einzigartigen Partner für die Verpackungsindustrie“.

In Maastricht wird ab dem 2. Quartal 2018 der neu entwickelte GC-1-Karton Atelier gefertigt – ein Faltschachtelkarton, der mit seiner reinen Weiße, der seidenmatten Oberfläche, aber auch durch seine Stabilität neue Dimensionen in diesem Marktsegment schafft. Darüber hinaus wird mit dem Werk in Maastricht auch ein Back-up für die Produktion des SBB-Kartons Algro Design in der Papiermühle Alfeld errichtet. Nach einer kurzen Umrüstung kann die Produktion in Maastricht von Atelier auf Algro Design umgestellt werden. Damit können hohe Nachfragen oder z. B. auch wartungsbedingte Ausfälle kompensiert und gegenseitig abgefedert werden. Dies ist einzigartig im Markt und garantiert unseren Kunden eine ständige Liefersicherheit.

„Mit dieser klaren Vision und dem verabschiedeten Investitionsprogramm von Sappi werden profitables Wachstum und wirtschaftlicher Erfolg geschaffen und zukunftsweisende Innovationen kontinuierlich vorangetrieben. Dabei werden ökologische und soziale Verantwortung großgeschrieben. Bei Sappi haben wir verstanden, dass unser Einflussbereich über die Mühlentore hinausgehen muss“, so Scheidweiler.

 

Ökologie als Basis

Mit einem genauso intensiven Ansatz verfolgt Sappi ökologische und soziale Nachhaltigkeit. „Wir leben in einer Welt, in der die natürlichen Ressourcen zunehmend unter Druck stehen. Deshalb wollen wir unseren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich halten“, sagt Scheidweiler. Für Sappi ist es wichtig, den ökologischen Aspekt aus einer ganzheitlichen Perspektive zu betrachten: Nicht nur die Rohstoffbeschaffung muss nachhaltig sein, sondern auch die Produktion und Wiederverwertbarkeit.

Deshalb hat sich Sappi z. B. schon seit langem verpflichtet, den Energieverbrauch zu kontrollieren und auf erneuerbare Energien umzusteigen. Darüber hinaus sind alle gestrichenen Feinpapiere von Sappi zu 100 % recycelbar. Mit einer hohen Recyclingfähigkeit trägt Sappi u. a. maßgeblich dazu bei, dem durch das European Paper Recycling Council (EPRC) erklärten Ziel, im Jahre 2020 in ganz Europa eine Papierrecyclingquote von 74 % zu erreichen, näher zu kommen. Im Jahr 2016 lag diese Quote bereits bei 72,5 %.

Aber auch die Verringerung der Quote nicht recyclingfähiger Materialien von etwa 22 % am Papierverbrauch unterstützt Sappi. Durch die Entwicklung und Forschung im Bereich von speziellen Barrierepapieren will Sappi Ersatzmaterialien schaffen, die den Einsatz von PE- oder metallbeschichteten Papieren reduzieren.

Viele reden lediglich über Ökologie – wir bei Sappi handeln ökologisch. Deswegen hat Sappi sich auch der Initiative Paper Profile, einem internationalen Zusammenschluss von Papierherstellern, angeschlossen, bei der nach festgelegten Standards Profile der einzelnen Papiersorten hinterlegt werden. In diesen Profilen wird u. a. die Menge der zugekauften elektrischen Energie oder auch die Menge der auf Deponien verbrachten Abfälle pro Tonne produziertes Papier deklariert.

 

Der Mensch macht den Erfolg

Die Menschen und die Mitarbeiter in unseren Werken und der Region machen den Unterschied. Deswegen haben wir bei Sappi das dritte P für People in unseren Nachhaltigkeitsgrundregeln verankert.

„Schaut man z. B. auf die Produktionsorte im südlichen Afrika, dem Gründungsort des Unternehmens, sieht man deutlich, dass wir in den ländlichen Gebieten mit Sappi Forests und unseren Plantagen eine ökonomische Perspektive für die dort lebende Bevölkerung bieten. Es werden Straüen gebaut und Infrastruktur, wie Krankenstationen, Schulen etc., wird mitfinanziert. Wir schaffen Arbeitsplätze und geben Jugendlichen mit unseren Ausbildungsprogrammen eine Perspektive“, erklärt Lars Scheidweiler. Bei Sappi wird großer Wert auf den Einsatz lokaler Mitarbeiter und Dienstleister gelegt, auch in Deutschland. „Die regionale Wirtschaft wird durch das Sappi-Werk angekurbelt. Außerdem generieren wir eine Nachfrage nach Holz, was wiederum gute Forstwirtschaft finanziert. All das ist ein Mehrwert für das Unternehmen Sappi und ein enormer Mehrwert für die ganze Region und den einzelnen Mitarbeiter“.

Sappi setzt sich darüber hinaus mit Corporate-Citizenship-Programmen für die sozioökonomische Entwicklung in den einzelnen Gemeinden ein. Intern sorgt sich das Unternehmen in hohem Maße um das Wohl der Mitarbeiter. Der Prozess der Zellstoff- und Papierherstellung birgt mehrere Sicherheitsrisiken. Selbstverständlich steht die Sicherheit unserer Mitarbeiter bei Sappi an erster Stelle. Wir sind der Meinung, dass man Produktivität und die Fähigkeit, globale Märkte zu bedienen, steigert, indem ein gesunder und vielfältiger Arbeitsplatz mit kontinuierlichen Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen wird.

 

Die drei Nachhaltigkeitssäulen von Sappi – mehr als nur drei Worte

Diese Zusammensetzung aus wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Verantwortung bildet die drei Nachhaltigkeitssäulen von Sappi – Prosperity, People, Planet.

Sie garantieren, dass Sappi ein zuverlässiger und starker Partner ist – und in der Zukunft auch bleibt.